90 Kilometer mit dem Fahrrad durch den Burgenlandkreis

Die sonnigen Aussichten für dieses Wochenende luden wieder einmal zu einer längeren Radtour ein und dieses Mal führte die Reise quer durch den Burgenlandkreis. Insgesamt standen 90 Kilometer auf dem Plan, wobei ein kompletter Rundkurs gefahren wurde, damit es nicht zu langweilig wird.

Keine Wolke am Himmel, die Sonne strahlte in vollem Glanz: Ein besseres Wetter kann man sich weder als Läufer, noch beim Radfahren wünschen. Allerdings ist die Sonne auch trügerisch, denn Temperaturen von nur 3 Grad Celsius am Morgen sind keinesfalls angenehm. Entsprechend war lange Kleidung angesagt, was für zusätzliches Gewicht sorgte.

Um 10:30 Uhr ging es schließlich in Schönburg los, zunächst in Richtung Freyburg, weiter nach Laucha, Bad Bibra, Eckartsberga und schließlich zurück über Bergsulza und Bad Kösen. Die Strecke war am morgen recht leer, sodass die Fahrt zunächst entspannt bei relativ konstantem Tempo beginnen konnte. Nur der Wechsel zwischen Auf- und Abstieg entpuppte sich als anstrengend, vor allem als Leipziger ist man eher flaches Gelände gewohnt.

Eckartsberga markiert im Prinzip den höchsten Punkt der Tour, rund 200 Meter oberhalb des Startpunkts. Die Anstiege waren schwierig und strapazierten die Muskulatur der Beine und das Kniegelenk. Doch die Technik oder “Hardware” sorgte für das größere Übel auf der Tour. Nach knapp 40 Kilometern – also ungefähr zur Halbzeit – versagte das Hinterrad völlig. Die Bewegung der Kette wurde nicht mehr auf das Rad übertragen, sodass der Tritt nur noch ins Leere lief (“Durchtreten”).

Mit etwas Gewalt funktionierte der Antrieb immerhin noch phasenweise bzw. funktionierte es einmal, blieb es immerhin solange, wie man konstant ohne Unterbrechung die Pedale trat. Entspannendes Rollen oder gar Stehenbleiben war damit natürlich immer riskant und musste vermieden werden – eine schwierige und vor allem konditionell beanspruchende Situation.

Die Tour hat am Ende fast fünf Stunden alleine an reiner Fahrtzeit beansprucht und dauerte damit länger als geplant. Einen GPS-Track hierfür gibt es natürlich auch: Link. Mal schauen, ob das Fahrrad noch zu retten ist …

Der Eintrag wurde in der Kategorie Training and tagged , , abgelegt. Übernehmen Sie den Permalink in Ihre Favoriten oder folgen Sie den Kommentaren über den RSS-Feed des Artikels. Hinterlassen Sie einen Kommentar oder setzen Sie einen Trackback: Trackback-URL.

Hinterlasse einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird durch uns niemals veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben.

  • Terminkalender

    Februar 2012
    Mo Di Mi Do Fr Sa So
     12345
    6789101112
    13141516171819
    20212223242526
    272829EC
  • Nächste Termine

    • Keine Termine.